Tortellinisalat
Ein genialer “Salat” und perfekt für jede Grillparty. Das A und O ist das selbstgemachte Tomatenpesto.
Ein genialer “Salat” und perfekt für jede Grillparty. Das A und O ist das selbstgemachte Tomatenpesto.
Update: Ich habe mein Burgerrezept inzwischen überarbeitet. Hier klicken
Man kann den Amerikanern viel vorwerfen aber dafür das sie den Burger erfunden (oder ihn zumindest aus der normalen Frikadelle entwickelt haben), verzeihe ich ihnen einiges. In Deutschland lange mit einem furchtbaren Mc Donalds Ruf versehen (Ja das kann man auch den Amis vorwerfen) führte er ein vernachlässigtes Leben. Allerdings ändert sich das gerade dramatisch. In den Szenevierteln der Großstädte gentrifizieren die Hipster mit ihren Burgerläden langsam den Döner vor die Tür und selbst hier im beschaulichen Konstanz poppen Burgerläden aus dem Boden. Das liegt daran das diese Burger sich komplett von den Kettenvarianten unterscheiden. Weiche fluffige Brötchen gefüllt mit einem rosa gegrilltem Patty und kreativen Saucen. Zumindest sollte es so sein. Weil das aber nicht so einfach ist bekommen es die Läden hier auch noch nicht ganz so gut hin (obwohl das Logans ganz nah dran ist). Ich bin also (leider) gezwungen meine Burger selbst zu machen.
Seit kurzem bin ich, zusammen mit ein paar Freunden, stolzer Besitzer eines Smokers (Genauer gesagt eines Chargrillers mit Sidefirebox). Die Zubereitungsart des langsamen Heißräuchern hat mich schon fasziniert seit ich sie kenne. Und seit ich letztes Jahr im Strandhaus in Lindau war (Wer dort vorbei kommt sollte unbedingt mal hin) und diese genialen Spareribs gegessen habe war klar das ich auch einen brauche.
Jaaa…. Eie Küchenmaschine braucht man jetzt nicht unbedingt aber wenn man eine hat ist es toll. Es gibt Grundsätzlich zwei Arten von Küchenmaschinen. Die (Im Deutschen gibt es keine Begriffe dafür aber die Amerikaner nennen sie so) Foodprocessors und die Stand Mixers.
Erstere haben meist einen Motorblock auf den man oben einen runden Behälter aufsetzen kann der dann wiederum Zubehör wie Messer oder Reibe/Schneidscheiben aufnehmen kann. Die Geräte sind super wenn man Sachen kleinhacken, reiben, in Streifen oder Scheiben schneiden muss, Pestos machen will oder Rührteige anrühren. Meistens gibt es diese Art von Maschine aber auch als Aufsatz zu den Stand Mixers.
Was italienisches Essen angeht ist Deutschland eine Wüste. Ich will nicht zu weit ausholen, aber alleine was manche Leute als Bolognese verkaufen ist eine Beleidigung der ganzen italienischen Küche. Meistens bekommt man eine Tomatensoße mit Hackfleisch vorgesetzt und kann froh sein wenn eine Zwiebel und etwas Knoblauch drin ist. Das mag zwar schnell gehen und auch seine Berechtigung haben ABER ES IST KEINE BOLOGNESE VERDAMMT.
Natürlich könnte man alles auch auf einem billigen Plastkbrettchen aus dem Aldi schneiden. Aber ich finde wenn man gerne kocht kann man sich auch ein ordentliches Brett leisten. Ich bin kein fan von Plastik (zu leicht verschiebbar und meisten zu klein) und Glas (macht die Messer stumpf). Bei mir ist Holz das einzig wahre. Am besten wäre Eiche aber ein solches Brett ist meistens ziemlich teuer. Als alternative bietet sich Bambus an das sogar härter als Eiche ist.
Ich persönlich habe ein Bambusbrett mit einer ausziehbaren Aluschale drunter in der man Schnittreste verschwinden lassen kann. Außerdem hat das Brett Gummifüße damit es nicht verrutscht. Zum Backen habe ich außerdem noch ein Backbrett. Das ist richtig groß und sehr praktisch wenn man z.B. Pizza ausrollen will und nicht genug Platz auf der Arbeitsfläche hat.
DER deutsche Klassiker. Bei mir natürlich in der badischen (naja sagen wir süddeutschen) Variante mit Brühe, Essig und Öl gemacht. Kartoffelsalat ist relativ einfach zu machen aber schwer zu meistern. Ich dachte lange man bekommt das erst richtig hin wenn man weiblich ist und mindestens einen Enkel hat. Aber nach langem feilen an dem Rezept denke ich das es fast an das meiner Omas ran kommt.
Eigentlich ist Gado Gado ein warmes, indonesisches Gemüsegericht mit einer Erdnusssauce. Aber ich habe letztens im Fernsehen gesehen wie sich Jamie Oliver mit dem gleichen Geschmacksprofil einen Salat ausgedacht hat. Sah sehr interessant aus also habe ich meine eigenen Variante gemacht und ich muss sagen das Dressing ist einfach der Hammer. Wie so oft in der südostasiatischen Küche ist das Spiel zwischen Süße, Säure, Schärfe und Salz der entscheidende Faktor.
Die Basics: Paprika Edelsüß und Scharf, Kreuzkümmel, Kümmel, Cayennepfeffer, getrocknete italienische Kräuter, Majoran, Korriander, Piment, Nelken, Curry.
Hier kommt es natürlich auf den persönlichen Geschmack an. Ich liebe den geräucherten spanischen Paprika den man leider nur im Internet bekommt. Außerdem habe ich immer Knoblauchpulver und Zwiebelpulver da um einen Dryrub für Spareribs zu machen. Natürlich gibt es auch ettliche Gewürzmischungen die man je nach Gusto und Küche einsetzen kann z.B. Ras El Hanut fürs Arabische oder 5 Gewürze Pulver fürs Chinesische. Was bei mir auch nie fehlen darf ist ein gutes Brathähnchengewürz für mein Bierdosenhähnchen. Außerdem habe ich gerne verschiedene aromatisierte Salze da (Sellerie, Kräuter, Knoblauch, Chili, Tomatenwürzsalz).
Ein absolutes Basic und absolut unverzichtbar in jeder Küche ist die Pfanne. Ich hatte schon unzählige Pfannen (zwischen 3€ und 120€) und es gibt wirklich gravierende Unterschiede die nicht unbedingt linear mit dem Preis verlaufen.
Ich benutze im normalen Alltag zwei Arten von Pfannen:
Hier kommt es für mich meistens mehr auf das Material der Pfanne an als auf die Beschichtung. Die billigen Pfannen sind meisten aus Aluminium, die mittelpreisigen aus Edelstahl und bei den richtig teuren kommt Edelstahl mit Kupferkern zum Einsatz. Ich würde immer mindestens zu einer Edelstahlpfanne raten. Aluminium verzieht sich zu schnell und macht die Pfanne damit unbrauchbar. Außerdem speichert es kaum Hitze und leitet sie viel zu direkt an das Gargut weiter. Dadurch hat meine keine gute Verteilung der Hitze und das Schnitzel verbrennt an der einen Stelle, während es an der anderen nicht heiß wird. Mit Kupferkern wird diese Hitzeverteilung noch besser, aber mir sind die Pfannen dann meistens zu teuer.
Denn: Egal wie teuer die Pfanne ist – Nach spätestens ein paar Jahren wird die Beschichtung nicht mehr ideal sein. Das reicht dann oft noch für viele Gerichte, aber einen Pfannkuchen oder ein Fischfilet auf der Haut will man darin nicht mehr braten. Von daher kaufe Ich alle 2-3 Jahre eine neue Pfanne für solche Aufgaben und degradiere die alte zu einer Allround-Pfanne. Ich habe hier inzwischen wirklich sehr viel ausprobiert und bin mit der Jamie Oliver Serie von Tefal (28cm regulär für ~45€, im Angebot für unter 30€) und neuerdings mit den Amazon Basic Pfannen (30€ Regulär) eigentlich sehr zufrieden.
Beschichtete Pfannen haben zwei Mankos – Sie halten keine extreme Hitze aus und, wie oben beschrieben, halten sie nicht lange. Deshalb gibt es durchaus einen Markt für unbeschichtete bzw. konkreter nicht Antihaft-beschichtete Pfannen*. In dem Marktsegment tummelt sich sehr viel aber meiner Meinung nach haben folgende Arten eine Daseinsberechtigung:
Reine Edelstahl oder Kupferpfannen: Eignen sich sehr gut zum heißen anbraten, haben eine gute Hiitzeverteilung, sind quasi unzerstörbar, rostfrei, Spülmaschinenfest und man kann sie auch mit scharfen Mitteln reinigen. Allerdings kann einem schon mal etwas festkleben wenn man mit zu geringer Hitze oder zu wenig Öl arbeitet.
Gusseisenpfannen: Eignen sich ebenfalls sehr gut für das heiße anbraten. Sie speichern Hitze außerordentlich gut und verteilen sie dann auch wieder gleichmäßig. Mit der Zeit bildet sich auf Gusseisenpfannen eine sogenannte Patina. Wenn man diese gut behandelt wirkt sie irgendwann wie eine Antihaftbeschichtung. So eignet sie sich ideal um Gerichte zu kochen die eine lange gleichmäßige Hitzeverteilung brauchen und nicht an der Pfanne kleben sollten wie z.B. Bratkartoffeln oder Kaiserschmarren. Ein Nachteil an Gusseisen ist das es rosten kann. Außerdem muss man aufpassen das man die Patina nicht zerstört.
Ich besitze eine Gusseisenpfanne von Petromax und eine Edelstahlpfanne von WMF und benutze beide gerne für spezielle Gerichte. Der Vorteil dieser Pfannen ist das sie wirklich ewig halten und nicht mal unbedingt teuer sind.
* Es gibt noch diverse andere Beschichtungen. z.B. Emaille oder Keramik.